Chronik der Enttäuschung Von TOMASZ KURIANOWICZ László Végels Roman ist ein Porträt der Generation von 1968 in Titos Jugoslawien. Anders aber als im Westen dominiert hier nur der Frust. Jungsein heißt auch immer Verwirrtsein. Die Suche danach, wer man sein will und wo das Leben hingehen soll – das sind entscheidende Fragen, die über Zeit und […]

Chronik der Enttäuschung László Végels Roman ist ein Porträt der Generation von 1968 in Titos Jugoslawien. Anders aber als im Westen dominiert hier nur der Frust. Jungsein heißt auch immer Verwirrtsein. Die Suche danach, wer man sein will und wo das Leben hingehen soll – das sind entscheidende Fragen, die über Zeit und Raum, von […]

Stille Tage in Novi Sad Über László Végels große Erinnerungsschrift »Bekenntnisse eines Zuhälters« Von Gregor Keuschnig Blue ist ein Student, der nicht fertig wird, Vorlesungen schwänzt und seinen Professor Sík mit einer Mischung aus Respekt (als Wissender und Humanist) und Verachtung (als Repräsentant eines Systems) betrachtet. Er nimmt einen „Job“ bei einem „Ingenieur“ an. Dieser gabelt […]

Recht hat, wem es prächtig geht Von Bettina Kaibach László Végel erzählt von Titos durch und durch käuflichem Jugoslawien. Nach einem halben Jahrhundert wird der Roman aus dem Ungarischen ins Deutsche übersetzt. Der Titel trügt. „Bekenntnisse eines Zuhälters“ mit Schauplatz Osteuropa – das klingt nach einem weiteren Skandalbuch aus der Serie Rotlicht unterm Roten Stern. […]

Berliner Zeitung, 29.09.2011 http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0929/feuilleton/0031/index.html Die Nouvelle Vague vom Balkan Swinging Vojvodina: Lßszló Végels Zuhälterroman Mathias Schnitzler Das Geheimnis des Glücks? Gibt es nicht in Ratgebern, nicht beim Psychologen und auch nicht von der ganzheitlichen Hebamme. Man kann es in Romanen finden. Konkret in Lßszló Végels „Bekenntnissen eines Zuhälters“. Das Glück, scheint hier ganz einfach, man […]